Weiterführende Literatur

Advaita Vedanta - Sharma/Schuhmacher
Advaita Vedanta
Sharma/Schuhmacher
Integral
Advaita - Christian Salvesen
Advaita
Christian Salvesen
O. W. Barth
Facetten des Erwachens
Facetten des Erwachens
Premananda
Open Sky Press Ltd.
Die Illusion des Ich - Alan Watts
Die Illusion des Ich
On the Taboo Against Knowing Who You Are
Alan Watts
2005 Arkana

Advaita - Nicht-Dualität

Erfahrung der absoluten Einheit

Advaita-Vedanta

Die Veden (Sanskrit: Wissen) gehören zu den ältesten Schriften Indiens (ca. 1200 v. Chr. – 500 v. Chr.). Auf der Grundlage dieser Schriften hat sich der Vedanta (Sanskrit: Vollendung des Veda) als eines der klassischen Systeme der indischen Philosophie entwickelt.

"Der Advaita Vedanta ist eine dieser Schulen des Vedanta. Er wird als Advaita bezeichnet, weil er letztlich keinen Unterschied zwischen uns oder dem Universum und der letzten Wirklichkeit macht - sie sind 'nicht-zwei'. Er nennt sie lieber 'nicht-zwei' und nicht 'eins', weil 'nicht-zwei' von Anfang an das Nichtvorhandensein einer fundamentalen Trennung impliziert, während 'eins' das Zusammenkommen von zwei Dingen meinen kann, die tatsächlich voneinander getrennt sind. Er spricht also lieber von der 'ungeteilten' (a-dvaita) Wirklichkeit, weil seiner Ansicht nach das Postulieren einer solchen grundlegenden Trennung an sich das Produkt eines Irrtums ist."
Advaita Vedanta, Sharma/Schuhmacher, S. 24

Seine höchste Entwicklung erfuhr der Advaita durch das Wirken von Shankara (auch Shankaracharya oder Śaṅkara genannt, 788–820 n. Chr.), einem der bedeutensten Philosophen Indiens. In der modernen Zeit wurde der Advaita Vedanta durch Ramana Maharshi (1879-1950 n. Chr.) wieder bekannt. Schüler von Ramana Maharshi verbreiteten seine Lehre auch im Westen. Die folgende Auswahl von Vertretern des Advaita ist subjektiv und unvollständig.

Shankaracharya

Adi Shankara

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Adi Shankara (genannt Shankaracharya) bei Wikipedia
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Buchtipp
Das Herz des Vedanta
Shankaracharya, Schwab (Heinrich)

Maharshi Ramana

Ramana Maharshi

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Ramana Maharshi bei Wikipedia
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Buchtipp
Gespräche des Weisen vom Berge Arunachala
Ramana Maharshi, Ludwig

Pointers: Wegweisende Gespräche mit Sri Nisargadatta Maharaj

Nisargadatta Maharaj

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Buchtipp
Pointers
Wegweisende Gespräche mit Sri Nisargadatta Maharaj
Ramesh S. Balsekar, Kamphausen

Ramesh S. Balsekar - Wo nichts ist, kann auch nichts fehlen

Ramesh Balsekar

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Offiziele Website von Ramesh Balsekar
undefinedwww.rameshbalsekar.com

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Wo nichts ist, kann auch nichts fehlen
Ramesh S. Balsekar, Ansata

Tony Parsons - Das ist es

Tony Parsons

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Offiziele Website von Tony Parsons
undefinedwww.theopensecret.com
Termine in Deutschland
undefinedwww.tonyparsons.de

Buchtipp
Das ist es
Tony Parsons, Kamphausen

Und ist es möglich, dass sich der Suchende wie ein Etwas in dem Ganzen vorkommt, und dass seine Suche nach Erleuchtung eine Suche nach etwas ist, das er festhalten und besitzen kann? Und je mehr der Suchende kämpft, um zu finden, was nicht festgehalten werden kann, desto stärker wird das Gefühl der Verlustes und der Hoffnungslosigkeit. ... Und es könnte die Erkenntnis auftauchen, dass all dieses Suchen und Sehnen und Kämpfen schon jetzt die vollkommene, absolute Ganzheit ist ... allumfassende Liebe. Und die Liebe, nach der wir uns sehnen, hat uns nie verlassen, sie singt uns zu durch unsere Sinne und durch jeden Aspekt der Lebendigkeit, die geschieht ... Das Lesen dieser Worte, das Sitzen, Atmen, Hören, Fühlen und Denken ist alles, was es gibt. So, wie es ist. Tony Parsons, Mai 2009

Weitere Lesetipps

  • Niemand zu Hause
    Jan Kerschot, Kamphausen Verlag
    Erläuterungen zu Nicht-Dualität (Advaita im Sinne Tony Parsons)
  • schon wach
    Nathan Gill, Kruse Verlag
    Gespräche über Nicht-Dualität (Advaita im Sinne Tony Parsons)

Exkurs: Der freie Wille

Vertreter des modernen Advaita wie z.B. Ramesh Balsekar oder Tony Parsons negieren die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens durch das Individuum, da ihrer Ansicht nach kein Individuum, Ich oder Ego existiert, welches dies tun könnte. Somit gibt es für das, nach Einssein strebende und suchende, Individuum auch keine Lehre oder Methode und auch keinen Weg, um die Einheit zu erlangen, da die Trennung an sich eine Illusion ist. Letztlich ist ja die Lehre des Advaita selbst nur ein Konzept und zur Erlangung der Einheit vollkommen irrelevant.
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