Buchtipp: "Das neue Lernen" von Henning Beck

Erstellt von Michael Ditsch | | Körper & Psyche

heißt Verstehen

Ob in der Schule, in Unternehmen oder im täglichen Leben: Um der heutigen Informationsflut gerecht zu werden, müssen wir lebenslang lernen. Lernen ist aber nur die halbe Miete. Denn das, was man gelernt hat, kann man auch wieder ver-lernen. Erst wenn wir Zusammenhänge verstanden haben, können wir Wissen dauerhaft abspeichern. Der Hirnforscher und Neurobiologe Henning Beck kennt die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse. Anschaulich erklärt er, wie echtes Verstehen unser Denken auf den Kopf stellt. Er hinterfragt Lernmethoden kritisch und zeigt darüber hinaus konkrete Wege für Problemlösungen auf. © Bild und Text Ullstein. Das neue Lernen - heißt Verstehen, Henning Beck, Ullstein, E-Book, 2020

Kommentar

# Lernen und Lehren haben mir schon immer sehr viel Freude bereitet. Bei meinen privaten Interessen und auf meinem Bildungs- und Berufsweg konnte ich als Lerner und Lehrender viele Erfahrungen sammeln. Allerdings hatte ich beim institutionellen Lernen schon oft das Gefühl, dass der Spruch "Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir" durchaus seine Berechtigung hat. Auch die oft gestellte Frage von Studierenden, ob "der Stoff prüfungsrelevant sei" und das "Bulimie-Lernen" kurz vor den Prüfungen, gaben mir zu denken. In Schule und Hochschule wird ein enormer didaktischer, organisatorischer und technischer Aufwand für die Lehre betrieben. Am Ende entscheidet dann aber noch oft eine schriftliche Prüfung, mit Multiple-Choice-Fragen, über den weiteren Lebensweg eines Menschen. Worum geht es eigentlich? Um ein Zertifikat? Eine Bestätigung, dass man eine Bildungseinrichtung erfolgreich durchlaufen hat? Ist das noch zeitgemäß, oder sind für die Anforderungen und Aufgaben des 21. Jahrhunderts neue Konzepte erforderlich?

# Wir leben in bewegten Zeiten. Ob Globalisierung, Klimawandel oder Digitalisierung, es findet eine Transformation bestehender Lebens- und Wirtschaftsweisen statt. Das Wiederholen und Optimieren bekannter Verfahren und Lösungen wird unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft nicht zukunftsfähig machen. Neue Ideen und Konzepte sind gefragt. Kann ein Bildungsverständnis und ein Bildungssystem aus dem 19. oder 20. Jahrhundert diese Aufgabe leisten? Es gibt bereits große Unternehmen, die auf Zertifikate von klassischen Bildungseinrichtung kaum noch Wert legen, sondern durch eigene Auswahl- und Ausbildungsverfahren ihre Mitarbeiter rekrutieren.

# Über den Artikel "Mit diesen fünf Schritten lernen Sie besser" bei WirtschaftsWoche Online vom 27.02.2020 bin ich auf Henning Beck aufmerksam geworden (siehe Link unten). In dem Beitrag ging es um klassische Lernmethoden, die besonders für Prüfungen und Tests zu empfehlen sind. Am Ende des Textes standen allerdings drei Sätze, die mich sehr neugierig gemacht haben: "Doch Lernen ist in dieser Form nichts Besonderes. Denn auch wenn man noch so effizient gelernt hat, heißt das noch nicht, dass man versteht, worum es geht. Verstehen ist weit mehr als Lernen."

# Nach eigenen Angaben auf seiner Website ist Henning Beck Neurowissenschaftler, Vortragsredner, Buchautor und Kolumnist des GEO Magazins und der Wirtschaftswoche (siehe Link unten). In seinem aktuellen Buch geht er der Frage nach, wie die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zur Entwicklung einer zeitgemäßen Bildung beitragen können. Sehr gut hat mir gefallen, dass seine Erläuterungen der Denkprozesse des Gehirns, mit den Erkenntnissen von Forschern wie Julia Shaw, Lisa Feldmann Barrett oder Anil Seth übereinstimmen (siehe Links unten). Unser Gehirn funktioniert nämlich anders als ein Digitalrechner. Evolutionsbedingt hat sich unser Gehirn nicht entwickelt um große Datenmengen zu analysieren, sondern um in einer sich ständig verändernden Welt überleben zu können. Die angeblich intelligenten KI-Systeme basieren hauptsächlich auf Mustererkennung und der Bildung von Korrelationen, die nur durch die Analyse riesiger Datenmengen mit Hilfe von massiver Rechenleistung möglich sind.

"Verstehen ist aber etwas anderes, und daran scheitern die heutigen Computersysteme allesamt. Denn Lernen ist möglich, ohne auch nur eine Idee davon zu haben, was man lernt. […] Kein Computer kapiert, was ein Computerspiel ist, auch wenn er jeden Weltmeister in diesem Spiel mühelos schlägt." (Beck, 2020)

"Die Grenzen dieser lernenden Computersysteme zeigen aber auch die Grenzen des menschlichen Lernens. Denn wenn man sich nur auf das Lernen verlässt, effizient und optimiert, droht man am Ende genauso blöd zu werden wie Maschinen." (Beck, 2020)

# Was sollen eigentlich Bildung, Schule und Hochschule leisten? Geht es um die Ausbildung von "Human Ressources" (menschliche Betriebsmittel) für den aktuellen Bedarf der Unternehmen? Digitalisierung ist zur Zeit der Hype in Wirtschaft und Gesellschaft und natürlich müssen nun auch die Bildungseinrichtungen digitalisiert werden. Alles andere, Sport, musische und geisteswissenschaftliche Fächer, sollen deshalb zugunsten von MINT reduziert werden. Fasziniert verfolge ich die z.B. Diskussion um die Einführung des Faches "Programmieren". Dabei wird auch diese Tätigkeit wohl bald von KI-Systemen übernommen werden, wie Henning Beck im Kapitel 2.5 "Schemalernen - Der Sinn von Allgemeinbildung" schreibt. Außerdem ist eher das Sprachtalent für einen Programmierer entscheidend als mathematische Fähigkeiten (siehe Link unten). Sehr gut gefällt mir, wie Henning Beck den Unterschied zwischen Methoden der sogenannten KI (Künstliche Intelligenz) und dem menschlichen Denken herausarbeitet. Bildung sollte daher nicht auf das ausgerichtet sein, was Maschinen bald besser machen, sondern auf das, was uns Menschen auszeichnet. In seinem Vorwort schreibt Henning Beck:

"Denn Verstehen bedeutet, dass man die Art ändert, wie man denkt. Es geht nicht darum, was man ins Gedächtnis packt, sondern wie man es verwenden kann. Das ist weitaus wichtiger als das Lernen selbst - und wie ich auf den folgenden Seiten beweisen werde, ist Verstehen etwas, das auf absehbare Zeit Menschen vorbehalten bleibt." (Beck, 2020)

# Sehr wichtig finde ich, dass Henning Beck wesentliche Begriffe wie Bildung, Ausbildung, Wissen, Lernen oder Verstehen definiert und die Unterschiede deutlich darstellt. Nur so kann es gelingen, dass sich die Entwicklung von Bildungssystemen auf die zukünftigen Anforderungen konzentriert.

"Bildung ist mehr als Ausbildung. Sie hat das Ziel, die Fähigkeiten zu vermitteln, wie man Wissen (also Denkmodelle) aufbaut. Natürlich sollte man ab und zu den Fächerkanon anpassen, doch wer permanent neue Zeitgeistfächer fordert, verkennt die Aufgabe von Bildung." (Beck, 2020)

"Die Aufgabe von Bildung ist nicht, dass man am Ende viele Informationen abgespeichert hat. Viel wichtiger ist es, dass man in die Lage versetzt wird, Denkmodelle aufzubauen, mit denen man neue Aufgaben lösen kann. Weil wir heute in einer Welt leben, in der man Information so schnell und komfortabel zur Verfügung hat, unterschätzen wir das leider viel zu oft. Wir verlassen uns darauf, dass man im Zweifelsfall alles googeln kann - und verlieren dadurch die Fähigkeit, konzeptionell zu denken und Zusammenhänge zu erkennen. Anders gesagt: Wer nichts weiß, muss alles googeln." (Beck, 2020)

# Henning Beck geht auch auf die technische Unterstützung des Lernens ein. Seit fast 20 Jahren erstelle und betreue ich E-Learning Angebote an unserer Hochschule. Mittlerweile wirkt der Begriff "E-Learning" auf für mich genauso altbacken wie der Begriff "Neue Medien". Was ist an einem Onlinequiz oder einer Videoaufzeichnung noch neu? Die ganzen Jahre über habe ich mich auch gefragt, ob der betriebene Aufwand, finanziell, organisatorisch und technisch, überhaupt gerechtfertigt ist. Nach meinem Kenntnisstand ist noch gar nicht eindeutig geklärt, ob der Einsatz von Technologie tatsächlich für das Lernen so hilfreich ist. Die meisten Diskussionen drehen sich in diesem Bereich um das, was ich "Tool-itis" oder "Feature-itis" nenne. Es wird mehr über Werkzeuge, Hard- u. Softwareprodukte, geredet, als über vernünftige Lehr- und Lernkonzepte. Und natürlich ist Bildung auch ein Markt, in dem sehr viel Geld verdient werden kann. Aber nicht mit Konzepten für das Lernen, sondern mit Tablets, Whiteboards oder Office in der Cloud. Das neuste Produkt ist immer der nächste Hype und muss sofort beschafft werden. Wer redet heute noch von MOOCs? Oft endet es dann so, dass die teuren Anschaffungen von den Lehrkräften dann doch nicht eingesetzt werden, weil der technische Aufwand zu groß ist, oder ein Update die mühsam erstellten Online-Lehrmaterialien wieder unbrauchbar macht. Selbst die Unterstützung durch E-Learning- oder Medienzentren erschafft nur neue Abhängigkeiten. Letztlich sind nicht die "Tools" entscheidend, sondern die Menschen, die Lernen ermöglichen. Auch Henning Beck betont im Kapitel 3.4 "Das Verführungsprinzip - Eine Anleitung zur Bildung von morgen" die Bedeutung der menschlichen Interaktion:

"Und genau das ist der entscheidende Punkt, denn Bildung ist ein 'people business' - und zwar egal ob in der Schule, im Beruf, bei Vorträgen, bei Abendveranstaltungen, im Fernsehen oder im Freundeskreis: Wer Wissen 'vermitteln' will, muss Leute dafür begeistern können." (Beck, 2020)

"Überall auf der Welt ist man mit Schulsystemen und Bildungsformen unzufrieden, selbst da, wo wie in Singapur das System prinzipiell super ist. Es wird darüber diskutiert, ob man die Schulen mit Tablets ausstatten soll, ob man erst nach der 6. Klasse die Grundschule beendet oder ob das dreigliedrige Schulsystem sinnvoll ist oder nicht. Worüber aber viel zu selten geredet wird, ist die Frage, was Wissen überhaupt ist und wie man es vermittelt. Es geht eben nicht darum, auf welche Schule man geht, sondern was in der Schule passiert. Wenn man die in diesem Buch genannten Prinzipien des Verstehens anwendet, kann man selbst mit Schiefertafel und Overhead-Projektor den Unterricht rocken. Umgekehrt kann man in der besten Schulform die Wissensvermittlung vergeigen, wenn man nicht verstanden hat, worauf es beim Verstehen ankommt." (Beck, 2020)

# Während ich diesen Kommentar schreibe, werden wegen des Corona-Virus gerade viele Bildungseinrichtungen geschlossen. In den sozialen Medien wird nun über die Möglichkeiten von Online-Unterricht diskutiert. Besonders die wirtschaftlichen Akteure der Digitalisierung, Hard- und Software-Firmen und ihre Vermarkter, sehen in dieser Situation anscheinend ihre Chancen. Wie so oft wird allerdings nur über die "Tools" geredet, aber nicht darüber, welche Lehr- und Lernkonzepte damit überhaupt umgesetzt werden können. Seit über über 12 Jahren betreue ich virtuelle Seminare mit Webconferencing-Tools wie z.B. Netucate, Vitero, Adobe Connect oder Pexip (DFNConf). Es geht, aber es muss ein sinnvolles Konzept dahinter stehen, denn der Betreuungs- und Moderationsaufwand ist enorm. Meiner Meinung nach kann das nur eine Ergänzung sein. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Idee, welche ich in einem Artikel bei Zeit Online gelesen habe, nämlich das ein Campus auch eine Art Benutzeroberfläche ist (Link siehe unten). Wird der Auftrag von Bildung falsch verstanden, endet es in einer reinen Bereitstellung von Lehrmaterialien, mit denen der einzelne Lerner allein gelassen wird. Rein effizenzgetrieben und nach den aktuellen Hypes ausgerichtet, wird das Ziel von Bildung damit verfehlt. Auch Henning Beck plädiert für eine umfassende Allgemeinbildung.

"Die Arbeitswelt der Zukunft wird von denjenigen dominiert werden, die Wissen anwenden können, nicht von denen, die es fehlerfrei in einer Prüfung hervorwürgen. Dazu muss man allerdings die ausgetretenen Lernpfade verlassen und sich vom Effizienzstreben verabschieden." (Beck, 2020)

"Sosehr uns der digitale Wandel in Atem hält, die Art, wie Gehirne seit vielen Tausend Jahren ticken, wird er nicht auf den Kopf stellen. Bildung wird sich deswegen auch in Zukunft an den schon vorgestellten grundlegenden Prinzipien orientieren müssen. Mehr noch: Das Analoge wird in Zukunft immer wichtiger werden - und Menschen werden Geld dafür bezahlen. Schon heute könnte ich mir die Vorlesungen einiger Top-Universitäten online anschauen. Doch dafür zahle ich kein Geld. Ich zahle Geld für gute Bildung, das ist etwas anderes." (Beck, 2020)

"Vielleicht wird sich die Bildung in Zukunft deswegen aufspalten: in diejenige, die billig und überall digital verfügbar ist, quasi eine 'Fast Food'-artige E-Bildung to go, und in eine analoge tiefergehende Bildung, die teurer ist und Eliten vorbehalten bleiben könnte." (Beck, 2020)

# Im letzten Kapitel "Das Fünf-Dollar-Geheimnis - Wie Verstehen für gute Ideen sorgt" geht Henning Beck auf den wirtschaftlichen Nutzen von richtiger Bildung ein und bezieht sich dabei auf den Erfolg oder das Scheitern von Geschäftsmodellen. Natürlich dürfen bei den erfolgreichen Unternehmern Larry Page, Sergej Brin oder Steve Jobs nicht fehlen. Was mir bei dieser Betrachtung von Erfolg oder Misserfolg immer fehlt, ist die Tatsache, dass unser Leben zum Großteil von Zufällen gesteuert wird. Wir wollen das nicht wahrhaben und sehen Erfolge gerne als Ergebnis unserer eigenen Leistung. Bei Misserfolgen sind ja meist andere schuld. Wir können unser Leben aber nicht planen oder kontrollieren. Alles was ich heute unternehme, ist immer eine Wette auf die Zukunft. Ein sehr empfehlenswertes Buch zum Thema stammt aus der Feder des Physikers Florian Aigner: Der Zufall, das Universum und du; Florian Aigner; Brandstätter Verlag; 2016.

# Das Buch von Henning Beck ist sehr empfehlenswert für alle, die sich, privat oder beruflich, mit Lernen und Lehren auseinandersetzen. Neben Hinweisen und Anleitungen für die praktische Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse, liegt der Wert des Buches besonders darin, das Henning Beck sehr klar herausarbeitet, was uns Menschen eigentlich auszeichnet und was uns von den Maschinen unterscheidet. Henning Beck hat ein Zitat des deutschen Computerpioniers Konrad Zuse verwendet, welches ich angesichts des Digitalisierungs-Hypes in der Bildung für sehr wichtig halte: "Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer."

Anmerkung

Da in meinen Regalen kaum noch Platz für Bücher ist, habe ich mich darauf verlegt E-Books zu lesen. So auch das Buch von Henning Beck im EPUB-Format, bei dem die Textdarstellung variabel ist und sich der jeweiligen Bildschirmgröße automatisch anpasst. Bei den Zitaten habe ich deshalb keine Seitenzahlen angegeben und auch auf die Angabe der Kapitel verzichtet. Das Lesen von Sachbüchern in E-Book-Formaten fällt mir allerdings immer noch sehr schwer. Interessant fand ich, dass Henning Beck E-Books auch kritisch sieht und zum Lesen von gedruckten Bücher rät:

"Wenn Sie sich also den Inhalt dieses Sachbuches besonders gut behalten wollen, lesen Sie die gedruckte Variante. Ein E-Book ist zwar handlich und kann gleichzeitig Hunderte Bücher speichern, aber ich empfehle es nur, wenn man schnell mal durch einen Roman oder Krimi durchpflügen will." (Beck, 2020)

Beck, Henning (2020): Das neue Lernen - heißt Verstehen (ePub). Berlin: Ullstein eBooks

Links

Julia Shaw bei michaelditsch.de
www.michaelditsch.de/koerper-psyche/gedaechtnis
www.michaelditsch.de/neuigkeiten/buchtipp-das-truegerische-gedaechtnis-von-julia-shaw

Lisa Feldmann Barrett bei michaelditsch.de
www.michaelditsch.de/koerper-psyche/gefuehl-emotion-affekt
www.michaelditsch.de/neuigkeiten/buchtipp-how-emotions-are-made-von-lisa-feldman-barrett

Anil Seth bei michaelditsch.de
www.michaelditsch.de/koerper-psyche/individuelle-realitaet#c2032

Lernen und Verstehen bei michaelditsch.de

Beck, Henning (2020): Mit diesen fünf Schritten lernen Sie besser, [online] https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/reize-fuer-das-gehirn-mit-diesen-fuenf-schritten-lernen-sie-besser/25558668.html [27. Februar 2020].

Beck, Henning (2020): Über mich, [online] https://www.henning-beck.com/ueber-mich/ [11. März 2020].

Schlott, Karin (2020): Gutes Sprachtalent, guter Programmierer, [online] https://www.spektrum.de/news/gutes-sprachtalent-guter-programmierer/1709630 [11. März 2020].

Daub, Adrian (2020): Der verlassene Campus, [online] https://www.zeit.de/kultur/2020-03/coronavirus-massnahmen-universitaet-stanford-campus-schliessung-online-lehren [11. März 2020].

Inhalt E-Book

Inhaltsverzeichnis
Über das Buch / Über den Autor
Titel
Impressum
Vorwort
1 LERNEN
1.1 Wo die Festplatte im Kopf sitzt
1.2 Das Lernsystem des Gehirns
1.3 Vergessen und Verfälschen: Geheimwaffen des Lernens
1.4 Lerntechniken auf dem Prüfstand
2 VERSTEHEN
2.1 Lernen reicht nicht
2.2 Die Zutaten des Verstehens
2.3 Es hat klick gemacht: Kapieren auf den ersten Blick
2.4 Warum überhaupt? Wie man Ursache und Wirkung erkennt
2.5 Schemalernen – Der Sinn von Allgemeinbildung
3 LERNST DU NOCH ODER VERSTEHST DU SCHON?
3.1 Der Gemälde-Kontrast – Drei Schritte zum Verstehen
3.2 Der Erklärbär-Mythos – Ein Selbstverteidigungskurs gegen die häufigsten Verständnisfallen
3.3 Das Basketballer-Paradoxon – Vier Tricks der Wissensvermittlung
3.4 Das Verführungsprinzip – Eine Anleitung zur Bildung von morgen
3.5 Das Fünf-Dollar-Geheimnis – Wie Verstehen für gute Ideen sorgt
Anmerkungen
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Buchumschlag Das neue Lernen