Buchtipp: "Meister Eckhart" von Joel F. Harrington

Erstellt von Michael Ditsch | | Spiritualität & Lebenskunst

Der Mönch, der die Kirche herausforderte und seinen eigenen Weg zu Gott fand

Die große Biographie des berühmten deutschen Mystikers. Er ist der Ahnherr der Selbsthilfephilosophie, der Guru der New Age-Bewegung, die Millionen von Anhängern hat: Meister Eckhart, Dominikaner, Mystiker und Philosoph. Doch wer war der Mann hinter den Lehren, die nach sieben Jahrhunderten noch Menschen begeistern? Wie sind seine Ideen entstanden? Der Mönch aus Thüringen zeigte damals, dass nur der persönliche Weg zu Gott zum Seelenheil führt und predigte, dass diese spirituelle Erfahrung allen möglich war, die die innere Haltung des Loslassens ("Gelâzenheit") einnahmen. Dieses verblüffend moderne Denken brachte den Mönch Eckhart in Konflikt mit der Kirche, die sich von der Sprengkraft seiner Ideen herausgefordert fühlte. Der Historiker Joel F. Harrington hat sich auf die Spuren des bedeutenden Mystikers begeben und lässt in seiner Biographie eine der faszinierendsten Figuren des Mittelalters auferstehen. © Bild und Text Siedler. Harrington, Joel F. (2021): Meister Eckhart - Der Mönch, der die Kirche herausforderte und seinen eigenen Weg zu Gott fand, München: Siedler E-Book

Kommentar

# Die Erkenntnisse der Wissenschaft haben unsere Lebenswelten und unsere Weltsicht dramatisch verändert. In den säkularisierten, westlichen Industrienationen nimmt die Religiosität stetig ab, wie z.B. der Mitgliederrückgang bei den christlichen Kirchen deutlich zeigt. Trotzdem boomen viele Angebote, die von Kritikern unter dem Begriff "Esoterik" zusammengefasst werden und trotz Säkularisierung erscheinen immer neue Veröffentlichungen über religiös-spirituelle Themen. Mein Interesse für bestimmte Formen der Spiritualität wurde geweckt, als ich in meiner Jugend begann ostasiatische Kampfkünste zu praktizieren. In der Kampfkunstszene werden oft Texte aus buddhistischen oder daoistischen Quellen verwendet, um bestimmte Prinzipien einer Kampfkunst zu erläutern. Auch in vielen populären Karate oder Kung Fu Filmen gibt es immer wieder Bezüge zu klassischen Schriften und Autoren aus dem ostasiatischen Raum. Weil mir damals Religion bzw. Spiritualität suspekt waren, habe ich die ostasiatischen Klassiker aber eher als philosophische Anleitungen zur Lebensbewältigung gesehen. Neben dem Literaturstudium suchte ich später auch praktische Erfahrungen, die mich z.B. zum Benediktushof von Willigis Jäger führten. Durch die Schriften über Zen von Daisetz Teitaro Suzuki, bin ich zum ersten Mal auf Meister Eckhart (Link siehe unten) aufmerksam geworden. Allerdings war mein damaliges Interesse für Spiritualität (Link siehe unten) mehr intellektueller Natur und eine Nebenerscheinung meines Kampfkunsttrainings. Eine Lebenskrise hat diese Einstellung dann schlagartig geändert. Zu diesem Zeitpunkt stand ich Religion und Spiritualität immer noch sehr skeptisch gegenüber und daher suchte ich Antworten zunächst im Bereich allgemein wissenschaftlich anerkannter Konzepte.

# Mit der Zeit wurde mir aber bewusst, dass die gängigen Methoden von einem Menschenbild ausgehen, welches der Maschinenmetapher entspricht. Der Mensch wird als eine Art Maschine gesehen, die bei Bedarf repariert werden kann, um dann wieder, den Anforderungen der Leistungsgesellschaft entsprechend, zu funktionieren. Die innere, existentielle Not, welche durch die Wucht einer Lebenskrise ausgelöst wird, kann so aber nicht gelindert werden. Auch auf viele Fragen, die weit über die Gesundheit und das reine Funktionieren im gesellschaftlichen Alltag hinausgehen, finden sich keine Antworten. Während meiner weiteren Suche lernte ich Chuck und Lency Spezzano (Link siehe unten) kennen, die gemeinsam ein Heilungsmodell entwickelt haben, bei dem modernes psychologisches Wissen mit spirituellen Prinzipien verbunden wird. In diesem Lebensabschnitt begegneten mir erstmals Lehren aus dem indischen Kulturraum wie z.B. Yoga (Link siehe unten) oder Advaita Vedanta (Link siehe unten). Schließlich führte mich mein Weg zu Sri Mata Amritanandamayi (Link siehe unten), oder einfach Amma wie sie meistens genannt wird. Neben der direkten Begegnung mit Amma und den Menschen um sie herum, gibt es zur Vertiefung der Lehren auch viele Texte zu lesen. Allerdings beziehen sich die meisten Schriften auf Traditionen aus dem indisch-hinduistischen Kulturraum. Die Welt des Hinduismus oder besser des Sanatana Dharma, der ewigen Ordnung, ist für einen Westeuropäer eine große Herausforderung und daher habe ich mich gefragt, ob es nicht auch ähnliche Ansätze in unserer westlich-christlichen Kultur gibt. Wer in dieser Richtung sucht, wird dabei unweigerlich auf Meister Eckhart stoßen.

# Joel F. Harrington ist ein US-amerikanischer Historiker, der zur Zeit als Professor für Geschichte an der Vanderbilt University lehrt und forscht. Sein Schwerpunkt ist die Geschichte Europas mit Spezialisierung auf die Reformation und das frühneuzeitliche Deutschland. Seine Forschungsinteressen beziehen sich dabei auf verschiedene rechtliche und religiöse Aspekte der Sozialgeschichte. Im Jahr 2018 wurde sein Buch über Meister Eckhart "Dangerous Mystic: Meister Eckhart’s Path to the God Within" von Penguin Press veröffentlicht. Ende April 2021 erschien nun die deutsche Übersetzung mit dem Titel " Meister Eckhart - Der Mönch, der die Kirche herausforderte und seinen eigenen Weg zu Gott fand" beim Siedler Verlag. Die Beweggründe von Joel F. Harrington bleiben im Unklaren, da die Thematik eigentlich außerhalb seines Forschungsschwerpunktes liegt. Er schreibt selbst: "Ich ging gewissermaßen als Eindringling aus dem 16. Jahrhundert – jener Epoche der europäischen Geschichte, die mir besser vertraut ist – an dieses Projekt heran." (Harrington 2021). Obwohl oder vielleicht gerade weil sich der Autor als Außenseiter bei diesem Thema sieht, ist ihm ein beeindruckendes Werk gelungen.

# Über Meister Eckhart habe ich schon einige Bücher gelesen. Empfehlenswerte Veröffentlichungen stammen von Dietmar Mieth, Kurt Flasch oder Kurt Ruh. In seinem neuen Werk verfolgt Joel F. Harrington allerdings einen Ansatz, den ich sehr interessant und faszinierend finde. Er erzählt chronologisch die Lebensgeschichte der historischen Person Eckhart von Hochheim und zeigt dabei auf, wie sich seine Suche nach Gott im Laufe seines Lebens entwickelt hat. Eingebettet ist diese Erzählung in die Darstellung der soziokulturellen Welt Europas im 14. Jahrhundert. Sehr beeindruckend finde ich, wie es dem Autor gelungen ist, die verschiedenen Erzählstränge immer wieder auf die Entwicklung des zentralen Elements von Eckharts Lehre zusammenzuführen: Gelâzenheit – ein kaum übersetzbares, von Eckhart selbst erschaffenes Wort der deutschen Sprache (Link siehe unten). Im englischen Original wird zur Übersetzung das Wort "letting-go-ness" verwendet. Seine thematische Herangehensweise hat Harrington deshalb gewählt, weil er vermutet, dass Meister Eckhart, losgelöst von seinem historischen Lebensweg, von Protagonisten und Suchenden einer modernen Spiritualität für eigene Interessen und Bedürfnisse vereinnahmt und verzerrt dargestellt wird.

"Meister Eckhart war jedoch, wie wir alle, das Produkt eines bestimmten Ortes und einer bestimmten Zeit. Es ist sinnlos, über die »zeitlose« Natur seiner Lehren zu sprechen, wenn wir nicht zuerst verstehen, welche Aspekte davon tatsächlich zeitlich – also von seinen eigenen Lebenserfahrungen und dem Umfeld geprägt – waren und auf welche Weise. Wir müssen den dynamischen Charakter seiner sozialen und geistigen Welt kennenlernen, seine eigenständige Stimme als Prediger und Denker und die verschiedenen Arten, auf denen er zu seinen Lebzeiten verstanden wurde. Wenn wir so weit sind, werden wir zwangsläufig auch seine Bedeutung für unsere eigene Zeit besser verstehen." (Harrington 2021)

# Wie wichtig der historische Kontext bei philosophisch-spirituellen Texten ist, hat mir schon meine Auseinandersetzung mit dem Daodejing 道 德 经 (Link siehe unten) gezeigt. Die Zeit der "Kämpfenden Staaten" (Zhanguo, 453-221 v.Chr.) ist ein Schlüssel für das Verständnis von Schriften des klassischen chinesischen Altertums, von denen sich viele mit den Auswirkungen des Zerfalls der alten Gesellschaftsstruktur und der Suche nach Lösungen zur Wiederherstellung der sozialen Ordnung beschäftigten. Sehr interessant finde ich es daher, wenn Harrington erwähnt, dass Meister Eckhart in eine Zeit des Umbruchs geboren wurde, die als "Interregnum des Heiligen Römischen Reiches" (1254-1273 n.Chr.) bezeichnet wird. Die Auflösung einer bestehenden sozialpolitischen Ordnung, in Verbindung mit einer zunehmenden Geld- und Konsumwirtschaft, führte zu neuen Wertvorstellungen und einem gesellschaftlichen Wandel. Dieser tiefgreifende Wandel war für viele Menschen der Grund, warum sie Halt und Orientierung in neuen religiös-spirituellen Formen und Bewegungen suchten.

"Der heranwachsende Sohn des Ritters Eckehard von Hochheim war keineswegs der einzige Christ seiner Zeit, der ein reines, unvermitteltes und authentisches religiöses Leben suchte. Vielmehr lebte er während der zweiten Welle einer europaweiten spirituellen Bewegung. Seit mehr als hundert Jahren waren Tausende von Laien aus allen Bevölkerungsschichten, abgestoßen vom Materialismus ihrer lieblosen Zeit und unzufrieden mit den bestehenden religiösen Optionen, auf der Suche nach einem intimeren Bewusstsein für einen wirkenden Gott in ihrem Alltag gewesen – einem inneren, emotionaleren, tieferen als jenes, mit dem sie in den herkömmlichen religiösen Bräuchen in Berührung kamen. Einige Historiker bezeichnen die Epoche von 1100 bis 1300 in Europa tatsächlich als eine »Achsenzeit« der Spiritualität, die in ihrer Bedeutung vergleichbar war mit den strukturellen und die Lehre betreffenden Umwälzungen der protestantischen Reformation einige Jahrhunderte später." (Harrington 2021)

# Bei der Lektüre musste ich ständig an ein Buch denken, welches ich erst kürzlich gelesen hatte. In dem Werk "Die Wahrheit über Eva" von Carel van Schaik und Kai Michel (Link siehe unten) thematisieren die Autoren unter anderem auch die Rolle der Religion bei der Entstehung der Zivilisationen im Bereich des heutigen Europas und des Nahen Ostens. Ebenso wie Joel F. Harrington geht es beiden Autoren um die wissenschaftlich fundierte Dekonstruktion wirkmächtiger Mythen über die Entwicklung menschlicher Gesellschaften. Erstaunlich finde ich besonders, wie sowohl Carel van Schaik und Kai Michel als auch Joel F. Harrington herausstellen, dass neben einer institutionalisierten Ausübung einer Religion, mit Klerus und entsprechenden hierarchischen Strukturen, immer auch eine Sehnsucht nach individuellen Formen von Spiritualität und nach einem persönlichen Glauben existierte. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass alle drei Autoren die Frauenfeindlichkeit der männlich dominierten Herrschaftsreligionen und die Diskriminierung von Frauen durch patriarchalische Gesellschaftsstrukturen sehr deutlich aufzeigen.

# Obwohl Meister Eckhart durch seine Funktionen und Aufgaben intensiv in die damalige Lebens- und Glaubenswelt der katholischen Kirche eingebunden war, und das auch nie in Frage stellte, lebte er ein Christentum, welches ich, nach meinem Verständnis, als wahrhaft christlich im Sinne der Lehren von Jesus von Nazareth bezeichnen würde. Der spirituelle Weg von Meister Eckhart beinhaltet einen radikal egalitären Ansatz, Offenheit für andere Denk- und Glaubenssysteme, unmittelbare Gotteserfahrung und eine tatkräftige, gelebte Nächstenliebe (Karitas). Mich erinnert das sehr an Sri Mata Amritanandamayi, die in den spirituellen Traditionen Indiens fest verwurzelt ist, aber unterschiedslos allen Menschen offen begegnet, einen Weg der individuellen Befreiung lehrt und mit ihren Handlungen und humanitären Projekten selbstlose Liebe und Mitgefühl (Karma-Yoga) vorlebt. Meiner Meinung nach ist für den eigenen spirituellen Weg, neben dem Studium der Schriften und der spirituellen Lebensführung, die persönliche Begegnung mit inspirierenden und unterstützenden Menschen sehr wichtig.

# Das Buch von Joel F. Harrington habe ich mit großer Begeisterung gelesen und kann es sehr empfehlen. Nicht nur für spirituell interessierte Leser lohnt sich die Lektüre, auch wer nur ein historisches Interesse für das Mittelalter hat, wird von dem Werk profitieren. Hilfreich ist der Appendix mit empfohlener Literatur, wichtigen Namen und Begriffen und den Anmerkungen. Gewünscht hätte ich mir eine genauere Definition und Unterscheidung einiger Begriffe wie z.B. Spiritualität, Religion oder Kontemplation. Zwar können die Begriffe recherchiert werden, aber mich persönlich interessiert bei Veröffentlichungen immer die Sichtweise des jeweiligen Autors. Eventuell werden manche Begriffe heute auch anders verstanden als zur Zeit von Meister Eckhart. Bedauerlich ist auch, dass einige Quellen, auf die sich der Autor bezieht, zur Zeit nicht oder schwer erhältlich sind wie z.B. Die Mystik im Abendland, Bd. 4: Fülle. Die Mystik im mittelalterlichen Deutschland (1300–1500) von Bernard McGinn.

# Wie zu Zeiten von Meister Eckhart leben wir heute wieder in einer Phase des Umbruchs, in der viele Menschen neue Werte und Sinn suchen. Die moderne Konsumgesellschaft, mittlerweile als Gesellschaftsmodell weltweit verbreitet, hat den Verbrauch von Waren und Dienstleistungen zu einer Art "Lebenssinn" entwickelt, welcher von globalen Konzernen gerne auch als "höherer Zweck" im Rahmen des "Corporate Purpose" (die Welt besser machen) propagiert wird. Faszinierend finde ich dabei, dass auch traditionelle spirituelle Lehren und Methoden wie z.B. Yoga oder Achtsamkeit, als konsumierbare Produkte zur Selbstoptimierung und Leistungssteigerung, durch die Fitness- und Gesundheitswirtschaft vermarktet werden. Hatte die Globalisierung, bezogen auf materiellen Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum, durchaus viele Vorteile, zeigen sich zunehmend negative Effekte wie z.B. Klimawandel, Pandemien, Artensterben oder der Anstieg sozialer Ungleichheit. Die Konsum- und Leistungsgesellschaft, mit ihrer überdrehten Betriebsamkeit und permanenten Reizüberflutung, hält unseren Geist ständig in Bewegung. Nur wer freiwillig, oder gezwungenermaßen durch äußere Umstände, für Momente innehält, sich selbst wahrnimmt und in sein innerstes Sein fühlt, empfindet vielleicht diese innige Sehnsucht, ein tiefes Verlangen nach Transzendenz, Verbundenheit, Liebe und Einssein. Trotz der Erfolge und Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften, bleibt das Leben letztlich immer noch ein großes Mysterium.

Hinweis
Das Buch von Joel F. Harrington habe ich im EPUB-Format erworben, bei dem die Textdarstellung variabel ist und sich der jeweiligen Bildschirmgröße automatisch anpasst. Bei den Zitaten habe ich deshalb keine Seitenzahlen angegeben und auch auf die Angabe der Kapitel verzichtet.

Quellen

  • Harrington, Joel F. (2021): Meister Eckhart - Der Mönch, der die Kirche herausforderte und seinen eigenen Weg zu Gott fand, München: Siedler E-Book
  • Carel van / Michel, Kai (2020): Die Wahrheit über Eva - Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männern, Hamburg: Rowohlt Verlag E-Book

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Inhalt

Prolog

TEIL I
Die Welt loslassen
Der Mönch

1. Das edle Herz
Der junge Eckhart verinnerlicht das ritterliche Ideal einer höheren Liebe

Eine Welt ohne Liebe
Die Wurzel aller Übel
Kindheit eines Adligen
Das Trachten nach Ehre
Eine höhere Liebe

2. Heldenhaftes Christentum
Der junge Eckhart sucht reine Spiritualität in der spätmittelalterlichen Welt der Religion

Der Weg in den Himmel
Spiritualität in einer materialistischen Zeit
Die neuen Apostel
Das apostolische Ideal zurückfordern

3. Die dominikanische Art und Weise
Eckhart tritt in den Priesterorden in Erfurt ein

Zur Ehre Gottes berufen
Die Regeln der Andacht einhalten
Den Bogen spannen
Den Pfeil abschicken

4. Die rechte Geisteshaltung
Prior Eckhart lehrt junge Mönche das innere Wesen wahrer Religion

Das Streben nach Heiligkeit
Sich öffnen für die Gnade
Das Versprechen und die Gefahren des Lernens

TEIL II
Gott loslassen
Der Gelehrte

5. Die Lehre von Gott
Eckhart beginnt ein Studium der Theologie an der Universität von Paris

Die Welt der Universität
Zwerge auf den Schultern von Riesen
Den Himmelscode entschlüsseln

6. Meister der Lehre
Eckhart wird ein geschickter Scholastiker

Ein scholastischer Verstand
Der dialektische Pfad zur Wahrheit
Ein Meisterwerk für die Ewigkeit

7. Den unerkennbaren Gott erkennen
Eckhart übernimmt die negative Theologie und intuitives Wissen

Die Grenzen der Vernunft
Gott nicht kennen
Unseren Weg zurück zu dem Einen finden

TEIL III
Sich selbst loslassen
Der Prediger

8. Verderbte Frauen
Eckhart begegnet den Nonnen und Beginen von Straßburg

Die religiöse Frauenbewegung
Unter dem Deckmantel der Heiligkeit
Eine neue Berufung in Straßburg
Göttliches Leiden
Von Verfolgern zu Verfolgten

9. Meister des Lebens
Eckhart passt seine Lehren an ein breites Publikum an

Der rastlose Intellek
Eine neue Stimme finden
Die Zuhörerschaft aufwecken

10. Der weglose Weg
Eckhart predigt über das Erreichen einer Einheit mit Gott

Platz für Gott schaffen
Die Gottesgeburt
Gott werden

11. Leben ohne Warum
Eckhart predigt über das Leben und die Moral nach der Einheit mit Gott

Der verwandelte Suchende
Leben und Lieben
Neue Wege zur Erlösung
Am Rande der Orthodoxie

TEIL IV
An der Religion festhalten
Die geistige Ikone

12. Teufelssaat
Eckhart ringt mit den Inquisitoren in Straßburg und Avignon

Das Schreckgespenst der Ketzerei
Brüderliche Anschuldigungen
Der Meister antwortet
Auf der Suche nach Gerechtigkeit im neuen Rom
Jäten auf dem Feld des Herrn

13. Der Mann, vor dem Gott nichts verbarg
Eckharts Ruf und Vermächtnis bis heute

Unser süßer geheiligter Lehrer
Ein Licht im finsteren Mittelalter
Intellektueller Held des Vaterlandes
Der Universalweise

Epilog

Dank

Empfohlene Literatur

Wichtige Namen und Begriffe

Abkürzungen

Anmerkungen

Bildnachweis

Buchumschlag Meister Eckhart