Buchtipp: "Yoga - die 5 Schlüssel zur Gesundheit" von Dr. Christian Larsen und Dr. Claudia Guggenbühl

Erstellt von Michael Ditsch | | BewegtSein & Balance

Geschichte. Philosophie. Medizin. Praxis.

Das Lebensstilkonzept Yoga und die erfolgreiche Heilmethode Spiraldynamik erstmals in einem ganzheitlichen Ratgeber vereint – vom bekannten Begründer der Spiraldynamik. Yoga besteht nicht nur aus gesundheitsfördernden Asanas, es handelt sich um ein umfassendes Lebensstilkonzept, das 5 Quellen der Gesundheit definiert und dazu konkret Handreichungen gibt. Ziel ist die Ausbalancierung der Kräfte: Bewegung (Asanas), Ernährung (Ayurveda), Bewusstsein (Meditation/Achtsamkeit), Sexualität (Tantra), Atmung (Pranayama). Dr. Christian Larsen, Arzt und Bestsellerautor, hat die Methode der Spiraldynamik entwickelt und arbeitet von der ersten Stunde an ganzheitlich. Yoga war immer ein Partner in seiner Arbeit. Mit Yoga – die 5 Schlüssel zur Gesundheit will er erstmals Yoga und Spiraldynamik zusammenbringen und ein ganzheitliches Gesundheitskonzept für jeden anbieten, das mit den Erkenntnissen der modernen Medizin gegengecheckt ist. © Bild und Text Gräfe und Unzer. Larsen, Christian und Guggenbühl, Claudia (2021): Yoga - die 5 Schlüssel zur Gesundheit - Geschichte. Philosophie. Medizin. Praxis, München: Gräfe und Unzer E-Book

Kommentar

# Yoga überall, ob Volkshochschule, Fitnessstudio, Bücher, Zeitschriften oder Online, fast überall gibt es irgendwo Yoga. Wer sich heutzutage mit Themen wie Gesundheit, Fitness oder Wellness beschäftigt, kommt an Yoga kaum vorbei. Durch mein Interesse für ostasiatische Kampf- und Gesundheitskünste habe ich mich am Rande auch mit Yoga auseinandergesetzt. Gelegentlich konnte ich auch einige praktische Erfahrungen machen wie z.B. bei Übungsleiterweiterbildungen des Bayerischen Landessportverbandes. Allerdings hielt ich Yoga damals nur für eine Form von Gymnastik. Erst durch meine Begegnung mit Sri Mata Amritanandamayi Devi (Link siehe unten) habe ich begonnen, mich intensiver mit den verschiedenen indischen Yogawegen zu befassen (Link siehe unten). Im Jahr 2016 konnte ich dann im Amma Zentrum München, bei einem Amrita Yoga Seminar mit Dayalu Alwin D’Angelo, eine spirituell ausgerichtete Asana Praxis kennenlernen.

# Christian Larsen, dem Mitbegründer der Spiraldynamik® (Link siehe unten), bin ich in den 2000er-Jahren bei Seminaren von Chuck und Lency Spezzano (Link siehe unten) begegnet. Damals war mein Interesse an der Spiraldynamik® allerdings mehr theoretischer Natur. Im selben Zeitraum übte ich im Rahmen meiner Taijiquan (太極拳 tài jí quán Link siehe unten) Praxis die chinesischen Seidenübungen (纏絲功 chán sī gōng), durch die eine spiralförmige Kraft (纏絲勁 chán sī jìn) im Körper entwickelt werden kann. Mein Interesse für das Spiralprinzip und das Körper<=>Geist System führte mich schließlich im Herbst 2007 zu einer Spiraldynamik® Fachkraft Level Basic Ausbildung bei Willi Schneider in München. Dort hatte ich auch das große Glück Danièle-Claude Martin zu begegnen und durch sie erste Kenntnisse über die Biotensegrity (Link siehe unten) zu erhalten.

# Die Aktivitäten und Veröffentlichungen der Spiraldynamik® verfolge ich immer noch mit großem Interesse. Sehr gespannt war ich daher auf das Buch "Yoga - die 5 Schlüssel zur Gesundheit" von Dr. med. Christian Larsen, welches er zusammen mit Dr. phil. Claudia Guggenbühl geschrieben hat, und das im August 2021 im Gräfe und Unzer Verlag veröffentlicht wurde. Für die historische Betrachtung des Yoga sowie für die praktischen Anleitungen ist Claudia Guggenbühl verantwortlich. Die Konzeption des Buches und die medizinischen Beiträge verantwortet Christian Larsen. Gut fand ich den Ansatz, im Text durch Kürzel (C.L. und C.G) auf die jeweilige Autorenschaft hinzuweisen.

# Das zentrale Thema des Buches ist die Untersuchung traditioneller, indischer Gesundheitslehren hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Bedeutung für die individuelle Gesundheitsfürsorge in unserer modernen, westlichen Lebenswelt. Als wichtige Bereiche (Schlüssel) für die Gesunderhaltung werden zunächst Bewegung, Ernährung, Sexualität, Atmung und Bewusstsein identifiziert, da sie nach Ansicht der Autoren, im Gegensatz zu genetischen oder äußeren Faktoren, individuell beeinflussbar sind. Anschließend wird analysiert, welche Methoden aus den indischen Lehren Hatha Yoga, Ayurveda und Tantra für den jeweiligen Bereich geeignet sind. Bei Ayurveda und Tantra habe ich mich gefragt, wo hier die Expertise der Autoren liegt. Im Text finden sich dazu keine Hinweise, aber bei der Danksagung werden Constanze zu Putlitz und Tina Pratap "… für ihre wertvolle Hilfe bei den Kapiteln ‚Tantra‘ respektive ‚Ayurveda‘" (Larsen und Guggenbühl 2021) erwähnt.

# Aufbau und Gliederung des Buches finde ich sehr gelungen. Nach einer Einführung über die indischen Yogalehren, gibt es zu jedem Gesundheitsbereich ein Kapitel, welches jeweils die indische Tradition erläutert, medizinische Aspekte betrachtet und abschließend fünf Übungen für die persönliche Praxis vorstellt. Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung bieten das Literaturverzeichnis sowie Hinweise zu Büchern und Websites. Leider endet das Buch nach dem letzten Kapitel etwas abrupt. Ein Epilog oder ein Fazit, mit einer Zusammenfassung oder Einordnung des Inhalts durch die Autoren, wäre für den Leser sicher hilfreich gewesen. Laut Verlagstext will Christian Larsen in diesem Buch auch "erstmals Yoga und Spiraldynamik zusammenbringen". Sehr enttäuschend fand ich daher, dass nur einmal, im Kapitel über die Atmung, auf die 3-D-Rotation eingegangen wird.

# Hervorragend finde ich die Beiträge über die Entwicklung der indischen Yogawege von Claudia Guggenbühl. Hier zeigt sich die Kompetenz und das Wissen der Indologie- und Literaturwissenschaftlerin. Sehr interessant ist für mich die Beschreibung der Verwestlichung und nationalistischen Vereinnahmung der traditionellen Lehren, da es hier sehr viele Parallelen zur Entwicklung in China gibt. Viele westliche Taijiquan (Tai Chi) Anbieter werben damit, dass ihre jeweiligen Stile traditionell, authentisch, tausende von Jahren alt sind oder von einem Heiligen aus dem mystischen Wudang Gebirge gegründet wurden. Die Realität ist eher ernüchternd. Schriftliche Überlieferungen und Übersetzungen sind immer sehr kritisch zu betrachten. Dazu kommen machtpolitische Einflüsse im Laufe der chinesischen Geschichte und die versuchte Anpassung an westliche Wissenschafts- und Denksysteme in neuerer Zeit. Dies betrifft auch andere chinesische Kampf- und Gesundheitssysteme wie der Sinologe Ansgar Gerstner feststellt:

"Ähnlich wie TCM und Wushu beinhaltet also auch Qigong eine ganz klare politische Komponente. Es ging und geht bei der Vereinfachung und Standardisierung leiblicher Übungspraktiken in der VR China um eine Neugestaltung, manchmal auch 'Neuerfindung' traditioneller Methoden in einem politischen akzeptierten sowie gesellschaftspolitisch und wirtschaftlich opportunen Sinne." (Gerstner 2016)

# Die Begeisterung der Autoren für die traditionellen, indischen Gesundheitslehren kann ich nachvollziehen und verstehe auch den Versuch, mögliche Vorteile durch wissenschaftliche Untersuchungen zu belegen. Besonders schwierig finde ich, dass dabei meist allgemein von "Yoga" gesprochen wird, während an anderen Stellen im Buch die vielen unterschiedlichen Varianten, Methoden und Ausprägungen thematisiert werden. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit traditionellen Gesundheitssystemen ist ein schwieriges Unterfangen, welches ich schon bei Tai Chi, TCM, 5-Elemente Ernährung oder Qigong sehr kritisch verfolgt habe. Sehr gut fand ich daher die Diskussion über wissenschaftliche Methoden im Kapitel "Yogapraxis im Fokus moderner Medizin".

"Fazit für die Yogapraxis: Für die allermeisten der als »wissenschaftlich« verpackten und weitverbreiteten Gesundheitsempfehlungen existiert nur eine sehr magere wissenschaftliche Evidenz. Das wird sich im Verlauf der kommenden Jahre und Jahrzehnte bestimmt ändern, aber im Moment ist es so." (Larsen und Guggenbühl 2021)

# Deshalb finde ich den gelegentlichen Versuch Yoga trotzdem als eine Art "Allheilmittel" darzustellen und dies mittels wissenschaftlicher Studien zu begründen, dann doch teilweise für sehr bemüht. Besonders Studien aus der Medizin, der Ernährungswissenschaft und der Psychologie sind immer sehr kritisch zu betrachten, da aus ethischen Gründen mit Menschen meist keine aussagekräftigen Laborversuche durchgeführt werden können. Auch ist das System Mensch-Umwelt zu komplex, um immer eindeutig zwischen Kausalität und Korrelation differenzieren zu können. Nicht zuletzt hat die Replikationskrise, also die Vielzahl nicht-reproduzierbarer Untersuchungsergebnisse in der medizinischen und psychologischen Forschung, viel Vertrauen und Glaubwürdigkeit gekostet.

# Die Anzahl der Studien zu einem Forschungsgegenstand in einer medizinischen Datenbank sagt wenig über dessen Vor- oder Nachteile in der praktischen Anwendung aus. Die Forscher selbst sind auch meist vorsichtig bei der Bewertung ihrer eigenen Ergebnisse und schreiben eher von Andeutungen, Vermutungen oder Vorschlägen. So heißt es z.B. bei einer im Buch zitierten Studie:

"This study suggests that a brief yoga program may be beneficial in decreasing anxiety, somatization of stress and discomfort, improving health-related quality of life and self-rated sleep quality." (Telles et al. 2012)

# Eine von mir gefundene Studie aus dem selben Jahr verweist auf das Problem der Heterogenität des Studiendesigns bei der Durchführung einer Metaanalyse:

"Collectively, these reviews suggest a number of areas where yoga may well be beneficial, but more research is required for virtually all of them to firmly establish such benefits. The heterogeneity among interventions and conditions studied has hampered the use of meta-analysis as an appropriate tool for summarizing the current literature." (Büssing et al. 2012)

# Ob Tai Chi, Qigong oder Hatha Yoga, meiner Meinung nach kommt es nicht so sehr auf die Lehre, den Stil oder das System an. Entscheidender für ein Gelingen ist die Persönlichkeit und Kompetenz des Lehrers sowie das selbständige, forschende Üben des Schülers. Qigonglehrer oder Yogalehrer sind keine geschützten Berufsbezeichnungen und Qigong oder Yoga sind auch keine gesetzlich geregelten Gesundheitsfachberufe wie z.B. Physiotherapie. Wer ein Wochenendseminar, Präsenz oder Online, mitgemacht hat, kann im Prinzip danach als Lehrer tätig werden. Für einen verantwortungsvollen Unterricht ist es aber sehr wichtig, dass der Lehrer seine eigenen Grenzen kennt. Werden Fragen hinsichtlich medizinischer oder psychischer Probleme herangetragen, sollte immer auf die jeweiligen Experten verwiesen werden.

# Wer selbst schon einmal im Bereich Kampfkunst oder Körperarbeit in einem Verein, einer Schule oder einem Studio verantwortlich tätig war, weiß wie wichtig es ist, genügend Mitglieder zu haben um finanziell über die Runden zu kommen. Leider haben der neuzeitliche Konsumismus und der Konsumkapitalismus die Erwartungen vieler Menschen sehr verändert. Immer wieder muss etwas Neues geboten werden und so jagt ein Hype den nächsten. Dabei wird meist Altes in neuen Schläuchen verkauft, wie z.B. der derzeitige Faszien-Hype zeigt. Mittlerweile gibt es bestimmt schon erste Anbieter für Faszien Tai Chi. Die verwirrende Vielfalt der Angebote macht es nicht nur bei Tai Chi und Qigong schwierig, guten Unterricht zu finden.

"Yoga ist nicht gleich Yoga! Die moderne Yogaszene gleicht einem dichten Dschungel. Es gibt unzählige Angebote – selbst ich finde es nicht immer leicht, mich zurechtzufinden. Neben etablierten Stilen von Ashtanga- bis Power-Yoga schießen täglich weitere Yogaarten wie Pilze aus dem Boden (siehe Wort-Cluster). Meist handelt es sich dabei um persönliche Neukreationen: von Office-Yoga über Sunrise-Yoga bis zu Bier-Yoga! Man nehme ein x-beliebiges Wort und hänge »Yoga« dran – und schon kann man ein Studio eröffnen. Auch wenn kein Mensch weiß, was da genau praktiziert wird." (Larsen und Guggenbühl 2021)

# In dem Buch geht es auch um Spiritualität (Link siehe unten). Aber was ist Spiritualität? Sind meditative Praktiken und veränderte Bewusstseinszustände, auch wenn diese vielleicht außergewöhnlich sind, schon als spirituell zu bezeichnen? Was sagt die Messung der elektrischen Hirnaktivität meditierender Yogis über ihre Spiritualität aus? Meiner Meinung nach sind die Techniken oder Methoden nicht das wesentliche Kriterium. Meditation kann auch nur zur eigenen Leistungssteigerung und Selbstoptimierung verwendet werden. Dagegen können z.B. Geschirrspülen oder die Toilette putzen sehr spirituelle Handlungen sein. Entscheidender ist vielleicht eher eine innere Sehnsucht, ein tiefes Verlangen nach Verbundenheit, Einssein und Transzendenz, ein im ganzen Sein verwurzeltes Streben nach selbstloser, bedingungsloser Liebe. Der Entfaltung dieser bedingungslosen Liebe stehen aber erworbene, verinnerlichte Welt- und Selbstkonzepte im Weg, die zu Ego-Anhaftungen und Ego-Identifikationen führen. Die Befreiung von Anhaftungen und Identifikationen kann durch spirituelle Wege ermöglicht werden.

# Von den Autoren wird in ihrem Buch ein Gegensatz von Wissenschaft und Spiritualität postuliert. Für mich ist Wissenschaft eher ein Weg zur Spiritualität, weil die wissenschaftliche Forschung die Wunder des Lebens offenbart. Besonders die moderne Evolutionsbiologie und die Neurowissenschaften zeigen sehr eindrücklich wie alles Leben verbunden ist. Und die moderne Physik hat deutlich gemacht, dass wir alle aus Sternenstaub bestehen. Eines der besten spirituellen Bücher, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe, ist "Being You" und stammt von dem Neurowissenschaftler Anil Seth (Link siehe unten). Es gibt viele spirituelle Wege, aber wer sich dem Lebendigen verbunden fühlt und seine Leiblichkeit und Lebendigkeit spürt, für den sind vielleicht spirituelle, körperorientierte Übungswege eine gute Wahl.

"Im Yoga üben wir, uns dem physischen Körper zuzuwenden und langsam in ihn einzutauchen. Wir brauchen dafür unsere inneren Fühler, unseren Spürsinn. Wir entwickeln unsere inneren Antennen. Mit ihrer Hilfe tauchen wir Schicht für Schicht in den Körper ab und füllen ihn zusehends mit Bewusstsein. Wir durchleuchten ihn, machen ihn für uns transparent und stoßen in der Tiefe auf die Grenze zwischen Grob- und Feinstofflichem. Ganz tief drinnen öffnen sich unerwartet weite Räume, und wir erfahren die Präsenz des Göttlichen in uns." (Larsen und Guggenbühl 2021)

Hinweis
Das Buch von Claudia Guggenbühl und Christian Larsen habe ich im EPUB-Format erworben, bei dem die Textdarstellung variabel ist und sich der jeweiligen Bildschirmgröße automatisch anpasst. Bei den Zitaten habe ich deshalb keine Seitenzahlen angegeben und auch auf die Angabe der Kapitel verzichtet.

Quellen

  • Larsen, Christian und Guggenbühl, Claudia (2021): Yoga - die 5 Schlüssel zur Gesundheit - Geschichte. Philosophie. Medizin. Praxis, München: Gräfe und Unzer E-Book
  • Gerstner, Ansgar: Vom Dao bewegt – Die Bedeutung des Daodejing für die Praxis des Qigong, in: Taijiquan & Qigong Journal (2016), Heft 64, Seite 16-17
  • Telles S, Singh N, Yadav A, Balkrishna A. Effect of yoga on different aspects of mental health. Indian J Physiol Pharmacol. 2012 Jul-Sep;56(3):245-54. PMID: 23734439.
  • Büssing A, Michalsen A, Khalsa SB, Telles S, Sherman KJ. Effects of yoga on mental and physical health: a short summary of reviews. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:165410. doi: 10.1155/2012/165410. Epub 2012 Sep 13. PMID: 23008738; PMCID: PMC3447533.

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Ein Wort zuvor

Tradition & Schulmedizin: Yoga in neuem Licht

Yogageschichte im historischen Zeitraffer

Wagenlenker-Yoga: Upanischaden und Yogasutra
Am Anfang waren Ross und Wagen
Anspruchsvoll: Yoga bei Patañjali

Herz-Yoga: Bhagavad-Gita
Trost und Hoffnung für alle

Unsterblichkeits-Yoga: Hatha-Yoga
Im Tantra gewinnt der Körper an Bedeutung
Ziel und Praxis des Hatha-Yoga

20. und 21. Jahrhundert: Neuzeit-Yoga
Der Weg in die Moderne: ein Überblick
Der Einfluss der Reformbewegungen
Neue Strömungen im Hinduismus und Yoga
Yogatherapie im Fokus
20. Jahrhundert: die Quintessenz
Mein Yogaweg im Spiegel der Geschichte

Yogapraxis im Fokus moderner Medizin

Auf dem Prüfstand: Gesundheitstrends und Wirksamkeit
Was ist Gesundheit?
Trends & Hypes und ihre Evidenz

Das sagt die Wissenschaft: Yoga als Gesundheitsfaktor
Bekannte Benefits
Mehr Wohlbefinden
Mehr körperliche Fitness
Starkes Immunsystem
Sprungbrett für die spirituelle Entwicklung

Fakten über Nebenwirkungen: Yoga als Gesundheitsrisiko
Vorsicht: Verletzungen!
Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem im Blick
Atmungssystem in der Krise
Ernährungsdogmen
Labile Psyche

Bewegung - Vom Lotossitz zum Body-Mind-Workout

Das sagt die Tradition - Asanas: Sitzen und mehr
Upanischaden und Yogasutra: nur sitzen
Asanas für die Gesundheit
Im 16.–19. Jahrhundert werden es immer mehr
Im 20. Jahrhundert endlich: Asanas für alle
Große Unterschiede in Stil und Vermittlung
Moderne Yogapraxis

Das sagt die Bewegungswissenschaft - Yoga: All-in-one-Training
Bewegung ja, aber richtig
Individualität ist Trumpf
Dehnung für mehr Beweglichkeit
Macht Yoga stark?
Als Ausdauertraining eher ungeeignet
Yoga bietet Tiefenentspannung
Von Sym zu Para: die wichtigsten Schalter
Entspannung in der Bewegung

Fünf Schlüsselübungen - Asanas: Ausgleich zum Sitzen
Einstimmung: in Fluss kommen
Seitbeuge im Stehen
»Abhängen« in der Vorbeuge
Kobra & Heuschrecke
Bauch- und Rückenmassage
Rotation der Brustwirbelsäule

Ernährung - Brennstoff für Körper und Seele

Das sagt die Tradition - Ayurveda: Essen und mehr
Das Wissen vom langen Leben
Samkhya – die Lehre vom Schöpfungsprozess
Die fünf grobstofflichen Elemente
Ernährung und Stoffwechsel im Ayurveda
Ayurvedatherapie führt zurück ins Gleichgewicht
Ayurveda trifft auf westliche Medizin

Das sagt die Ernährungswissenschaft - Nahrung: Hauptsache typgerecht
Ernährungsregeln im Wandel
Stoffwechsel funktioniert individuell
Unverträglichkeiten und Essentials
Wohlfühlgewicht mit Ayurveda und Yoga
Wie das Leben lange dauert und lebendig bleibt

Fünf praktische Tipps - Ayurveda: Goldene Gesundheitsregeln
Mit der Sonne durch den Tag
Kein Tag ohne Ghee
Warmstart am Morgen
Flüssiges Abendbrot
Selbstwahrnehmung entwickeln

Sexualität - Im Reich der Askese, Ekstase und Liebe

Das sagt die Tradition - Tantra: Sex und mehr
Shiva, Shakti und Glückseligkeit
Kundalini: weibliche Energie in jedem
Askese und Kamasutra – früher und heute
Neo-Tantra: Bewusstsein und Transformation

Das sagt die Sexualwissenschaft - Liebesakt: Zwischen Lust und Frust
Mythos und Forschung
Neo-Tantra für Genießer

Fünf Schlüsselübungen - Tantra: Verbundenheit dank Selbstwahrnehmung
Atemkugel im Becken
Tanz des Beckens
Berührung mit Haut und Seele
Der weiche Blick
Der Energiekreis

Atmung - Energie und Sauerstoff fürs Leben

Das sagt die Tradition - Prana: Atem und mehr
Prana – die höchste Lebenskraft
Atemkontrolle: wesentlich auf dem Yogaweg
Reinigungsübungen als Vorbereitung
Pranayama im Wandel der Zeit
Atem als Tor zum Bewusstsein

Das sagt die Wissenschaft - Atmen: Funktion und Dysfunktion
Der Brustkorb bewegt den Atem
So wirkt Hyperventilation
Sanfter: Hypoventilation und Hechelatmung
Lungenkrankheiten und Pranayama

Fünf Schlüsselübungen - Pranayama: Energie im Fluss
Vorbereitung: aufrecht Sitzen
Ujjayi – die Siegreiche
Nadi Shodhana – die Wechselatmung
Anuloma, Viloma & Pratiloma
Kapalabhati & Bhastrika
Shitali – die Kühlende

Bewusstsein - Der Weg zu Erkenntnis und Glückseligkeit

Das sagt die Tradition - Samadhi: Versenkung und mehr
Yogasutra: Die eigene Natur als göttlich erkennen
Bhagavad-Gita: In Gott eingehen
Upanischaden: Mit dem Urgrund verschmelzen
Tantra und Hatha-Yoga: Hingabe an Shiva
Im 19. & 20. Jahrhundert: Erleuchtung für den Westen
Yoga-Bodybuilder: Samadhi neu interpretiert
Mystiker: Ekstase ohne Anstrengung
Denkanstöße

Das sagt die Bewusstseinsforschung - Bewusstheit: Wichtigster Schlüssel zur Gesundheit
Psyche: Die Welt der Gedanken und Gefühle
Yoga bei Depression und Aggression
Gedankenmühle: Gehirn im Dauerbetrieb
Spiritualität: Westliche Wurzeln und Hindernisse
Neurologie der Tiefenentspannung
Schlaf: Über Erholung und Erwachen
Meditation: Der Weg zur Bewusstseinserweiterung

Fünf Schlüsselübungen - Meditation: Energielenkung im Jetzt
Meditation, ein Tor zur Gegenwart
Khechari-Mudra
Ujjayi mit Energielenkung
Nadi-Shodhana mit Energielenkung
Klangmeditation
Hong-So-Mantra
Wahrnehmen, was ist

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