Huáng Dì - 黃帝

Der Gelbe Kaiser

Buchtipp

Dieses Buch erläutert Ursprung und Geschichte der Chinesischen Medizin von der Antike bis zur Gegenwart. Es schildert ihre Entwicklung als Ideal eines Teils der kaiserzeitlichen Oberschicht und als Gegenentwurf zu dem bis in die Gegenwart weit verbreiteten Glauben an den Einfluss von Göttern, Ahnen und Dämonen. Es erläutert die schwindende Bedeutung dieser Medizin durch die chinesische Reformpolitik mit der Bevorzugung westlicher Wissenschaft im 20. Jahrhundert und beschreibt die kreative Rezeption so genannter Traditioneller Chinesischer Medizin in den westlichen Industrienationen seit den 1970er Jahren. © Bild und Text C.H. Beck. Traditionelle Chinesische Medizin, Paul U. Unschuld,  C.H. Beck, 2013. Kommentar zum Buch bei michaelditsch.de

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Die im Nordico in Linz gezeigte Ausstellung versteht sich als Beitrag, ein besseres Verständnis für den Ursprung, die Geschichte und die gegenwärtige gesundheitspolitische Problematik der Chinesischen Medizin zu bewirken. Die Intention der Ausstellung besteht darin, historische Fakten aufzuzeigen, sowie auf Parallelen und Unterschiede zu abendländischen Traditionen hinzuweisen. Der Themenkreis umfasst die theoretischen Grundlagen und therapeutische Ansätze ebenso wie die medizinische Ethik und das Arzt-Patienten-Verhältnis. Bild und Text Cyngnus Verlag. Das Heil der Mitte - Theorie und Praxis, Ursprung und Gegenwart der Medizin in China: Katalog zur Ausstellung; Paul U. Unschuld, Cygnus Verlag, 2005

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In dieser allgemein verständlichen, aber wissenschaftlich fundierten Gesamtdarstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden nicht nur Entwicklungsgeschichte, anatomisch-physiologische und ätiologisch-pathologische Konzepte zum Körper und dessen Krankheiten behandelt, sondern auch die heute üblichen Therapieformen mit ihren jeweiligen Anwendungsgebieten ausführlich dargestellt. Außerdem wird auch auf die Bezüge zur westlichen Schulmedizin und zu psychotherapeutische Komponenten eingegangen. In dem gesonderten Teil zu den psychotherapeutischen Komponenten der TCM wird ein starker Bezug zur alten und modernen Gesellschaft und Kultur Chinas hergestellt. Akupunktur, Kräutermedizin, alternative Heilmethoden - die alte Heilkunst der Chinesen wird heute neu entdeckt. Dao - dieser Begriff steht für Gesundheit und langes Leben: die Orientierungspunkte für die Traditionelle Chinesische Medizin. Sie hat in mehrtausend Jahren von Beobachtung und Forschung andere Wege eingeschlagen als die westliche Schulmedizin. Und sie überzeugt immer mehr. Die Medizin des Gelben Kaisers - Konzepte und Therapien für Körper und Geist in der Traditionellen Chinesischen Medizin, Muhammad W.G.A. Schmidt, Viademica, 2008. © Bild und Text Viademica

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Die Autoren zeigen, wie sich die chinesische Medizin in prähistorischer Zeit aus schamanisch-magischen Vorstellungen und Praktiken entwickelt hat und wie sehr danach die grundsätzlichen Anschauungen des Daoismus und des "Yijing" prägend geworden sind, wie z. B. die Lehre von Yin und Yang. Man erfährt, warum sich ein wesentlicher Teil der chinesischen Medizin der Verbesserung der Lebensqualität widmet und warum die Chinesen bestimmten sexuellen Praktiken therapeutische und lebensverlängernde Qualität zuschreiben. Zhang Yu Huan und Ken Rose gelingt es auf bisher einzigartige Weise, klarzumachen, warum die TCM eine "ganzheitliche Heilkunst" ist. Den Drachen reiten - Die kulturellen Wurzeln der Traditionellen Chinesischen Medizin; Yu Huan Zhang, Ken Rose; O.W. Barth; 2010. © Bild und Text O.W. Barth

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Dieses Buch schildert die faszinierende Entwicklung medizinischen Denkens in West und Ost. Es zeigt erstmals durchgehend für beide Kulturkreise die enge Bindung heilkundlichen Denkens an die gesellschaftlichen und ökonomischen Lebensbedingungen und an die Lebensentwürfe der Menschen. Überraschend ist eine weitgehende kulturübergreifende Parallelität der Traditionen. Paul U. Unschuld bietet in diesem Buch erstmals eine vergleichende Darstellung der Grundideen europäischer und chinesischer Heilkunst von der Antike bis in die Gegenwart. Das Buch vertritt die provozierende These, daß die grundlegenden medizinischen Theorien nicht aus der medizinischen Beobachtung des menschlichen Körpers erwachsen konnten und stellt die Frage, welche anderen Faktoren zur Entstehung dieser Theorien beigetragen haben könnten. Das Bild, das sich der Mensch von seinem Körper macht, bedurfte stets eines Vorbilds außerhalb dieses Körpers. Die Anregungen zur Deutung des menschlichen Organismus entstammen immer der Lebensumwelt und den Lebenserfahrungen der Menschen. Eine medizinische Theorie gilt als „wahr“, wenn sie die Lebensumwelt und die Lebenserfahrung der Menschen widerspiegelt und gleichzeitig die Kenntnisse von den realen Strukturen des Körpers mit einbezieht. Wenn die „Wahrheit“ medizinischer Theorien eng mit den verschiedenen Lebenswelten zusammenhängt, in denen sie entworfen werden, stellen sich Fragen: Darf dann die Gesundheitspolitik der gesamten Bevölkerung ein einziges medizinisches Ideensystem vorschreiben? Wird die „chinesische Medizin“ in China und in der westlichen Welt langfristig eine Bedeutung als eigenständige Therapieform erlangen können? Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf das medizinische Denken? © Bild und Text Beck Verlag. Was ist Medizin? - Westliche und östliche Wege der Heilkunst, Paul U. Unschuld, Beck Verlag, 2012

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